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Borngarten Schaffstein EingangBorngarten Schaffstein PraxisBorngarten Dr. Rainer SchaffsteinDr. Schaffstein Borngarten PraxisDr. Schaffstein Mommenheim KurseDr. Rainer Schaffstein

Öffnungszeiten

 

Montag bis Freitag

07.00 bis 13.00 Uhr

16.00 bis 18.00 Uhr

außer Mittwoch Nachmittag 

 

Samstag

9.00 bis 10.00 Uhr

 

Urlaub 2018 in der Arztpraxis

 

Montag 2. Juli bis Freitag 13. Juli  2018 Sommerferien
Montag 1. Oktober und Dienstag 2. Oktober Herbstferien, 3. Oktober Feiertag
Samstag 10. November und Sonntag 11. November Konvent Osteopathie
Donnerstag 27. Dezember und Freitag 28. Dezember Weihnachtsferien, am Mittwoch dem 2. Januar 2019 bin ich wieder ab 7:00 Uhr in der Praxis

 

 

Aktuelles

 

News Juni 2018

  • im Herzkatheter sieht man nur 5 % der Herzkranzgefäße, was die persistente Problematik nach Katheter Intervention erklärt. (Professor Dr. Ralf Dechend Berlin, Juni 2018- DGIM). Lösung: gesunde Ernährung, moderater Sport, positive Gesinnung.
  • Nahrungsmittelintoleranz. (Professor Johannes Ring, Juni 2018-DGIM) nachgewiesene Unverträglichkeiten beschränken sich auf 2-4 % in der Bevölkerung. Alternative Methoden wie Kinesiologie, Lymphozytentransformationstests, Haaranalyse, ausblenden und Nahrungsmittel Immunglobulin G zu ermitteln sind wertlos. Lösung: Futtere weniger und ganz langsam, am besten nur abends, unterlasse jede Nahrungsaufnahme zwischendurch, moderater Sport, lasse Dich bei uns beraten über die bioenergetischen Räuber.
  • Ist das Alter eine Entzündung? (Professor C Sieber-DGIM) Bekannt als Alterungsfaktoren sind leicht niederschwellige Entzündungen, die man messen kann an den Interleukin 6 TNF Alpha Werten. Die adaptive Immunabwehr nimmt ab. In der Folge werden schlechte Botenstoffe wie Prostaglandin E2, Interleukin 6, Interferon Gamma und TNF Alpha produziert. Diese Substanzen fördern die Bildung freier Radikale und aggressiver Sauerstoffverbindungen, die jedes Gewebe schädigen können (zum Beispiel Gelenksflächen und die Wand der Blutgefäße). Erklärbar damit sind Alzheimer-Demenz, Osteoporose, Arteriosklerose, Arthritis oder Diabetes. Die gute Nachricht ist, dass man diese negative Entwicklung durch einen entsprechenden Lebensstil verbessern kann. Ich kann Ihnen das genau erklären.
  • Harnwegsinfektionen, Prof. Stefan Reuter stellte die Frage, was denn wohl am besten vorbeugend sein könne: Vermeidung kalter Füße oder Abwischtechnik nach Stuhlgang oder Intimspray oder Bidet- Spülungen. Die richtige Antwort war: warme Füße.
  • Übergewicht ist das größte globale medizinische Problem. Mehr als 2 Milliarden Menschen sind übergewichtig (Professor Hans Hauner). Jeder dritte Erwachsene in Deutschland erreicht im Laufe seines Lebens einen BMI von 30 oder mehr. Der häufigste Grund ist das"Snacking", also häufige spontane Mahlzeiten statt regelmäßiger Nahrungsaufnahme. Die jährliche Nahrungsaufnahme ist ca. 35 Kilo zu viel. Fazit: die meisten Menschen bringen sich mit Messer und Gabel um. Lösung: ich erkläre Ihnen das. Alleine bekommen Sie das nicht gebacken.

Faszinierende Faszien • Neues aus der Osteopathie

2015 haben sich die führenden Forscher auf diesem Fachgebiet in Washington getroffen und sensationell interessantes festgestellt, allerdings bleiben immer noch einige Fragen offen. Bei einem von diesen Experten war ich im Juli diesen Jahres in Wien auf einer Weiterbildung auf dem Gebiet der Osteopathie und möchte Ihnen den Extrakt vorstellen.

Ich versuche mich kurz zu halten, aber ich glaube, es wird nicht gelingen.

Zunächst einmal ein paar Fakten:

  • Die Reißfestigkeit des Kollagens der Faszien ist dreimal größer als die von Stahl.
  • Die Faszien steuern die Muskeln und nicht umgekehrt (Usain Bolt betreibt Faszien Training).
  • Es gibt keine muskulären Einzeltäter, alle reagieren zusammen.
  • Der Muskel zieht sich zusammen und spannt damit die Sehne, die Sehne macht die Bewegung (Bogenschießen).
  • Die Sehne zeigt keine Erschöpfung (hüpfende Kinder, Entenflug von Spanien bis zum Ural).
  • Die Kraft kommt aus der Federung, dem Katapulteffekt und dem Recoyleffekt der Faszien.
  • Das autonome Nervensystem steuert über die Faszien die Haltung.
  • Das Kollagen der Faszien ist extrem zugstabil (E-Mopdul 1,05).
  • Karzinomzellen bahnen sich ihren Weg entlang der Faszien.
  • Die Bewegungsachsen sind nicht 2- oder 3 dimensional, sondern und unendlich.
  • Die Faszien ermöglichen Tensegrity.
  • Druck und Zug werden über das gesamte System der Faszien verteilt.
  • Das System Tensegrity lässt sich komprimieren und bewegen und bildet sich fast ohne Energieaufwand zurück.
  • Die Muskeln bewegen sich immer als System im Ganzen.
  • Yoga ist Faszientraining (Ruhe)
  • Fernsehen oder Lesen beim Sport mindert die Leistung und den Lerneffekt.
  • Die Faszien sind Sinnesorgane=Interozeption (Wärme, Kälte, Muskelaktivität, Schmerz, Kribbeln, Jucken, Hunger, Durst, Lufthunger, geschlechtliche Erregung, Weingeschmack (bei Sommeliers), Herzschlag, vasomotorische Aktivität, Harnblasenfüllung, Dehnung von Magen, Enddarm oder Speiseröhre, Reizdarm, sinnliche Berührung, Angst, Schuld, Esstörungen, Alexithymie)
  • Faszien füttern Spiegelneurone (warum ich fühle, was du fühlst oder Baby füttern funktioniert mit vormachen, Befehl geht nicht).
  • Durch Druck und Zug kommt Wasser in die Faszien (use it or lose it)-trockene Faszien bedeuten den Tod.

Ich lade Sie ein zu einem Osteopathie-Faszien-Workshop am Dienstag, dem 20. September 2016 um 19:30 bei mir in der Praxis.

Bitte um Anmeldung über meine E-Mail-Adresse und teilen Sie mir bitte mit, welche Punkte Sie am meisten interessieren.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. med. Rainer Schaffstein D.O.(DAAO-EROP)  

 

Vitamin D Mangel? • Hype oder Realität?

Diese Zeilen sind nicht für die neunmal Klugen. Die wissen sowieso schon alles und besser.
Offensichtlich handelt es sich hier um ein zu Recht kontrovers diskutiertes Thema. Ich selbst musste hier eine Menge dazu lernen. Während des Studiums beschränkten sich meine Kenntnisse darauf, dass man Vitamin D Babys gibt zur Rachitisprophylaxe. Das war vor mehr als 40 Jahren. Seit gut 20 Jahren ist die Gabe von Vitamin D zu Recht indiziert bei Patienten mit nachgewiesener Osteoporose.

Seit drei Jahren sind viele neue Erkenntnisse hinzugekommen bezüglich des Vitamin D.

  • Ca. 60 % der Bevölkerung haben einen Vitamin D Mangel.
  • Vitamin D Mangel fördert Magnesiummangel.
  • Vitamin D ist beteiligt an der Regulation des Kalzium-und Phosphathaushalt.
  • Vitamin D Mangel äußert sich oft in Form von Muskelschmerzen und Gangstörungen.
  • Vitamin D hat einen Insulin sensibilisierenden Effekt.
  • Vitamin D wirkt als Kalziumantagonist.
  • Vitamin D hat einen Endothel-stabilisierenden Effekt (schützt Blutgefäße).
  • Vitamin D spielt offensichtlich eine Rolle in der Immunabwehr.

Die Vitamin D Diagnostik als Kassenleistung im Labor ist nur bedingt möglich. Die medikamentöse Verordnung von Vitamin D als Kassenleistung ist nur in bestimmten Ausnahmefällen möglich. (Zum Beispiel manifeste Osteoporose mit Wirbelkörperfraktur)

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Rainer Schaffstein D.O.(DAAO-EROP)

 

Erbringung von Primär,-Sekundär-und Tertiär- Prävention: PDF

 

Idyllisches Landleben? Burn-Out bei Bauern!

Der wirtschaftliche Druck macht offenbar vielen Landwirten zu schaffen. Bei jedem sechsten Landwirt waren bundesweit 2013 psychische und psychiatrische Erkrankungen Ursache für Erwerbsänderungen (16,72 %), so die Sozialversicherung für Landwirte. Die meisten kennen nichts anderes als zu funktionieren, sagt der Chef aus der psychosomatischen Abteilung der Kreisklinik in Ebersberg, Klaus Krüger. (dpa)

Volkskrankheit Diabetes  

  • Die Prävalenz (Anzahl der zur Zeit erkrankten) wird aktuell in Deutschland auf etwa 9,6 Millionen Betroffene geschätzt, ein Drittel davon ist nicht erkannt.
  • 60 % der diagnostizierten Diabetiker leiden bereits unter Folgekomplikationen.
  • Im Worst Case Szenario könnte die Zahl der Diabetiker bis 2030 auf etwa 20 Millionen Menschen steigen.

Quelle: Ärztezeitung, Montag 22. Februar 2016

Allgemeinmedizin

Allgemeinmedizinische Betreuung für Kassen- & Privatpatienten

An den Bedürfnissen der Patienten sich orientieren. Das war von Anfang an meine Philosophie. Ich wusste, dass ich als Landarzt nicht jeden zweiten Patienten zum Facharzt in die Stadt schicken konnte. Deshalb habe ich eine Ausbildung zusätzlich in der Sportmedizin und Chirotherapie absolviert. Im Rahmen der sportmedizinischen Ausbildung betreute ich in Essen zwei Jahre Bundesliga Tennis  (ETUF- Essen). Dann habe ich mich niedergelassen als Facharzt für Allgemeinmedizin mit den Zusatzbezeichnung Sportmedizin, Chirotherapie und Naturheilverfahren in Mommenheim. Ich war kaum zwei Jahre niedergelassen, da wurde ich Mannschaftsarzt des Bundesligisten Mainz 05. In diesem Zusammenhang gründete ich in den Räumlichkeiten des jetzigen Gesundheitszentrums Borngarten noch ein ambulantes Rehabilitationszentrum. Das ganze wiederum zog nach sich, das ich auch noch für drei Jahre die Betreuung des Olympiastützpunktes Rheinland-Pfalz in meinen Räumlichkeiten erhielt. Ein bisschen mischte ich mich auch noch in die Berufspolitik ein, nicht gerade im Mainstream. Das war eine der wenigen Sachen in meinem Leben, die ich besser hätte unterlassen sollen. Das System schlug zurück. Die mich kennen wissen, was ich meine.

Ein kleiner Ausflug zu meiner persönlichen Philosophie: mit 22 Jahren sah ich eine lange Leiter an der Hauswand angelehnt, die in den blauen Himmel am Ende ragte. Es stellte sich für mich die Frage, was ist denn das Schlimmste, was im Leben passieren kann? An-und nicht weiterkommen. Das deckt sich mit der Philosophie von Hegel: Heute habe ich eine These, morgen eine Gegenthese, übermorgen eine Synthese daraus gemacht. Danach erhebe ich die Synthese wieder zur These und dagegen wieder eine Gegenthese. So bleibt das System ständig in Bewegung.

So gestalte ich auch meinen beruflichen Werdegang. Die Chirotherapie habe ich erheblich verfeinert durch die amerikanische ärztliche Osteopathie. 1984 legte ich mein Examen in Philadelphia ab und wurde Mitglied in der Deutsch- Amerikanischen Akademie für Osteopathie (DAAO) und im European Register for  Osteopathic Physicans in Paris(EROP). Diese Mitgliedschaft in der Organisation für ärztliche Osteopathie ist gebunden an jährlich festgelegte Weiterbildungen. Bei Nichteinhaltung erlischt die Mitgliedschaft sofort.

Da ich meine Nase ganz gerne da hinein stecke, wo ich eventuell Neuland vermute, absolvierte ich noch eine Ausbildung auf dem Gebiet der Hypnose. Hierdurch sind äußerst neue, interessante Aspekte in der Betrachtungsweise von Erkrankungen hinzugekommen.

2013 habe ich dann noch die Zusatzausbildung Geriatrie erworben. Bei der immer älter werdenden Bevölkerung mit Sicherheit kein Fehler.

Mal sehen, was noch kommt.

Diabetologie

So wie man isst, so ist man.

Vorwiegend an der Ernährung liegt es, dass die Franzosen und die Mittelmeerländer 240% weniger Herzinfarkte und 200% weniger Schlaganfälle haben.

Was machen die anders? Kurze Antwort: die Hauptmahlzeit liegt dort am Abend nach 19.00 Uhr. Kartoffeln, Reis und Nudeln gibt es extrem wenig. Am Abend gibt es Fleisch, Fisch oder Geflügel und dazu Gemüse oder Salat. (Salat muss sehr gut gekaut werden, damit er im Magen nicht zu gären anfängt.) Morgens und mittags gibt es nur eine Kleinigkeit essen. Allerdings: einmal die Woche ist richtig Fresstag.

Warum diese gesunde Ernährung auch in Rheinhessen funktioniert, wird Ihnen Dr. med. Rainer Schaffstein aus Mommenheim bei Mainz erläutern. Unser Sportlicher Leiter im Gesundheitszentrum ist ausgebildeter Rehatrainer für Sport mit Diabetes Mellitus.

 

Osteopathie / Chirotherapie

Bis 2001 habe ich als Manualtherapie ausschließlich die Chirotherapie durchgeführt.

Die Chirotherapie habe ich  verfeinert durch die amerikanische ärztliche Osteopathie. 1984 legte ich mein Examen in Philadelphia ab und wurde Mitglied in der Deutsch- Amerikanischen Akademie für Osteopathie (DAAO) und im European Register for  Osteopathic Physicans in Paris(EROP). Diese Mitgliedschaft in der Organisation für ärztliche Osteopathie ist gebunden an jährlich festgelegte Weiterbildungen. Bei Nichteinhaltung erlischt die Mitgliedschaft sofort.

Von großer Wichtigkeit bei der Anwendung der Methode der Osteopathie ist die Fragestellung, ob nicht vielleicht andere Faktoren den Erfolg gefährden können.

Es sind zum einen rein mechanische Faktoren wie: Muskelschwäche, zu große muskuläre Ungleichgewichte von Spieler und Gegenspieler, rheumatische Erkrankungen, bösartiger Erkrankungen usw.

Aber auch psychische Faktoren spielen eine ganz starke Rolle beim Heilungserfolg. Kontraproduktiv sind Stress, Depressionen, Schuldgefühle, Angst, negative Gedanken, minderes Selbstwertgefühl.

Oftmals sind es aber auch nicht geeignete Vorbehandlungen, bei denen der Patient manchmal schon 4-5 andere Ärzte konsultiert hat. Das senkt ganz erheblich das Selbstwertgefühl. Hier ist neben der Osteopathie häufig der psychologische Aufbau des Patienten eine ganz wichtige Säule.

Das Neueste aus der Osteopathie


Kurs in Wien 25. bis sieben 20. Mai 2018
Somato- emotionales Entspannungskonzept

Der Mensch hat drei Möglichkeiten auf äußere Reize, insbesondere Stress, zu reagieren.
Der älteste Reflex, sich zu schützen, ist die Erstarrung. Hierbei reduziert der Körper sein Energieniveau auf ein Minimum, um zu überleben. Dieser Reflex soll ca. 150 Millionen Jahre alt sein. Er wird unbewusst recht häufig benutzt, zum Beispiel in Form der erstarrten Muskulatur der Hals-oder Lendenwirbelsäule. Ich muss mich hier korrigieren, nicht der Muskel erstarrt, sondern die Faszien. 95 % der so genannten Verspannungen sind auf diesen alten Reflex zurückzuführen. Deshalb ist es hier sinnvoll neben der Behandlung mit der Methode der Osteopathie auch den Stressor auszuschalten. Beispiel: Neue Patientin ca. 67 Jahre alt, eher vollschlank, kommt mit ihrem Ehemann zu mir wegen Verspannungen an der Hals- und Lendenwirbelsäule. Ich habe eine Osteopathie-Behandlung durchgeführt und eine entzündungshemmende Injektion intramuskulär gegeben. Fünf Tage später kam sie zur Kontrolle. Die Schmerzen waren einen halben Tag weg, jetzt sind sie wieder unverändert da. Ich hakte nach, was denn wohl noch dahinter steht. Sie gab an, fürchterlich daran zu leiden, dass ihr Sohn, verheiratet ein Kind, nichts mehr mit ihr zu tun haben will. Ich habe einen passablen Weg gefunden, wie man diesen Stressor ausschalten konnte.

Der Kampf-oder Fluchtreflex entstand vor ca. 20 Millionen Jahren. Beispiel: der Workaholic ist laufend in Kampfbereitschaft, weil er Angst hat zu erstarren. Oder: Urlauber, die ständig Programm (Kampf) brauchen, um nicht in Langeweile zu erstarren.
Die Soziale Kommunikation als Reizantwort entwickelte sich vor ca. 8 Millionen Jahren. Solange wir miteinander reden, machen wir keinen Krieg (Kampf). Wer anfängt zu brüllen, verlässt den sozialen Kommunikationsprozess und bringt sich in Kampfstellung.

Mittlerweile weiß ich, wie und wo der Mensch die Reize aufnimmt, wie und wo er sie verarbeitet und welche Antworten auf die Reize entstehen können.
Aufgenommen werden die Reize zum einen durch die sieben Sinne, zum anderen durch die äußerst sensiblen Faszien. Die Faszien melden zum Beispiel Empathie, Antipathie, Sympathie, Angst, Neid, Intuitionen usw.
Von den Faszien gelangt ein Teil der Informationen in unbewusste Areale des unteren Gehirns, zunächst in die Amygdala, unseren emotionalen Brandmelder. Hier wird zunächst entschieden, ob Gefahr besteht oder nicht. Stärkste Reize führen zu Erstarrung, mittlere zu Flucht oder Kampf, leichte Reize zu sozialer Kommunikation.
Die Reize werden über verschiedene Hirnareale nach oben weitergeleitet und bearbeitet. Teilweise wird hier gebremst oder bereits nach unten geantwortet, völlig unbewusst, aber unsere Gefühle beeinflussend.

Ein ganz großer Teil der Reize wird in den Darm weitergeleitet. Dort empfangen ca. 1 Billion Biome, das sind Phagen, Bakterien, Viren oder Pilze, die Reize von außen und bearbeiten diese. Die Anzahl der Biome entspricht ungefähr der zehnfachen Menge der Körperzellen. Insgesamt leben dort ca. 1000 verschiedene Spezies. Die wiederum kommunizieren mit den über 1 Million Nervenzellen der Darmwand. Selbst einem normal gebildeten Menschen sollte auffallen, dass ein so kompliziertes System nicht nur zum Scheißen da ist.
Dieses enterische Nervensystem entsteht auf jeden Fall zeitlich bevor das zentrale Nervensystem entsteht. Es baut schnell einen informellen Regelkreis mit dem Urhirn, der Inselrinde, auf. Das ist ein kommunizierendes kybernetisches System. 80 % der Reizempfänge des Menschen werden bereits auf der Rückenmarksebene bearbeitet, werden uns nicht bewusst, ebenso die 15 % der Reize, die im Hirnstamm bearbeitet werden. Nur 5 % der Reize, die der Mensch empfängt, gelangen zum bewussten Gehirn und zum so genannten Verstand.
Ein kleiner Zahlenvergleich: das Gehirn bewältigt ungefähr 4,2 Milliarden Bits/s, der Verstand 260 Millionen Bits/s.

Ohne all dieses Wissen haben die Menschen schon früher vom „guten Bauchgefühl“ gesprochen. Der Unterschied zu heute ist, dass wir es wissenschaftlich beweisen können.
Die Pharmaindustrie pumpt Millionenbeträge in die Biom-Forschung. Offensichtlich liegt hier die Wurzel der Entstehung von Krankheiten wie Rheuma, Demenz, Angst, Autismus, Depressionen, Schmerz, Parkinson oder Hypertonie.
Aus alldem ergibt sich ein wunderbares Erklärungsmodell, wie durch die Osteopathie, verbunden mit einer sprechenden Medizin, eine Entsperrung des gesamten Körpers oder von Teilsegmenten erfolgen kann.

Wenn man das Ganze noch kombiniert mit gezieltem Sport im Fitnesszentrum Borngarten dürften Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs keine Chance mehr haben.

Geriatrie

Medizin für ältere Menschen

Es gibt immer mehr ältere Menschen und damit steigen auch die Alterserkrankungen an. Das sind Arthrose in den Gelenken und an der Wirbelsäule, Diabetes mellitus, Seh-und Hörstörungen, Demenz, Altersdepression, bösartige Erkrankungen usw.

Die Beweglichkeit nimmt oft dramatisch ab, erst wird der Gang kleinschrittiger, auf den Krückstock folgt das Rollwägelchen, bis man dann im Ohrensessel vor dem Fernseher landet und dann die letzten Jahre womöglich nur noch im Krankenbett verbringt.

So soll es meinen älteren Patienten nicht ergehen. „Das Ziel muss es sein, möglichst jung und schnell zu sterben, aber so spät wie möglich.“ (Ashley Montagu)

Ich selber werde in Kürze 70 Jahre alt. Da können Sie sich darauf verlassen, dass ich mir für meine Gesundheit nur das allerbeste ausgedacht habe. Das kann ich natürlich auch für Sie umsetzen. Das habe ich zu mindestens in den nächsten zehn Jahren vor.

Um auch im kleinsten Detail der Medizin für Ältere fit zu sein, habe ich die Ausbildung zum Arzt für Geriatrie im Jahr 2013 absolviert und die Prüfung bei der Ärztekammer erfolgreich bestanden.

Auf geht”s, es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

 

Sportmedizin

Sportmedizinische Erkenntnisse haben wir jahrelange gesammelt. Diese jahrelangen Erfahrungen nutzen jetzt unseren Mitgliedern und Patienten.

Dr. med. Schaffstein hat Erfahrung im Hochleistungssport: 

  • Bundesliga Tennis in Essen
  • Bundesliga Fußball in Mainz
  • Olympia-Stützpunkt Rheinland-Pfalz

 

Sport Check Up

Die meisten gesetzlichen Krankenkassen zahlen für diese Untersuchung.

Diese Untersuchung hat mehrere Ziele:

Es soll die Leistungsfähigkeit ermittelt werden in Form von Watt als Leistungsmessung.

Der zu Untersuchende sitzt auf einem Fahrrad an ein EKG angeschlossen. Er muss das Fahrrad treten, beginnend mit einer Belastung von 25 W, die jeweils jede Minute um weitere 25 W gesteigert werden.

Hierbei können verschiedene Ergebnisse erzielt werden. Zum einen müsse ich die maximale Leistungsfähigkeit, zum anderen kamen während der Untersuchung verschiedene krankhafte Veränderungen sehen. Jemand mit einer Herzschwäche wird Luftnot entwickeln. Der andere hat eine zu schwache Muskulatur der Beine, er wird in aller Regel vorzeitig durch schmerzen in den Beinen ausscheiden. Differenzial diagnostisch könnten auch Durchblutungsstörungen der Beine vorliegen.

Herzrhythmusstörungen könnten auftreten.

Insgesamt gibt es aber zwei wichtige Aussagen bei der Untersuchung:

ich kann Aussagen, ob der Patient Sport fähig ist oder nicht. Zum anderen kann ich die Pulsfrequenz berechnen ab der der Patient sinnvoll trainieren soll und bis zu welcher Pulsfrequenz.

Bei Hochleistungssportlern ist diese Untersuchung eine Pflicht. Und diese Untersuchung gibt es keine Lizenz für Profisportler.

 

MTT • Medizinische Trainingstherapie

 

Medizinische Trainings Therapie an Geräten und in der Gruppe

Seit 30 Jahren erhebe zu mindestens bei meinen neuen Patienten eine Sportanamnese. Mittlerweile habe ich seit Einführung eines Praxiscomputers 1992 20.000 neue Patienten in meiner Praxis.

Ich habe also 20.000 Sportanamnesen durchgeführt. Die Ergebnisse sind zum großen Teil niederschmetternd und berechtigen ein Zitat Churchills zu rezitieren:" Sport ist Mord"

Die reale Situation in meiner Praxis: der Patient kommt mit einem Problem, das zur Lösung dringend die Integration von Sport benötigt. Zu oft höre ich dann: Dr., das bringt bei mir nichts, ich hatte schon mehrmals versucht, damit etwas erreichen, bei mir schlägt das allerdings nicht an.

D.h., ich muss sie in aller Regel erst einmal Überzeugungsarbeit leisten, dass sie Sport lohnt und muss verhindern, dass sich ein weiteres Versagen nicht entwickelt.

Dafür habe ich verschiedene Voraussetzungen geschaffen:

  • Ausdauer-, Kraft- und Vibrationstraining
  • Herz-, Kreislauftraining
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Ernährungsberatung
  • Gewichtsreduktion
  • Kurse
  • Wellness
  • Mineralgetränke
  • Kostenlose Parkplätze

Hypnose

Eigentlich habe ich nur in die Hypnose hereinschnuppern wollen, um wenigstens zu wissen was das ist. Es handelt sich um ein sehr komplexes Thema, deshalb gehe ich nur bruchstückhaft darauf ein. Eine der wichtigsten Aussagen in der Hypnose ist: "Helfen Sie niemals einem Patienten!" Das klingt sehr provozierend, ist es aber ganz und gar nicht. In jedem von uns Menschen steckt die Kraft zur Selbstheilung. Oftmals ist es sogar eine Gefahr, wenn der Patient die Verantwortung für seine Heilung an den Arzt überträgt. Deshalb habe ich es mir sowieso schon lange zur Maxime gemacht, unabhängig von der Existenz der Hypnose, versuche den Patienten aktiv in den Heilungsprozess einzubinden. Das geht natürlich nicht immer. Die richtige Einschätzung ist ein wesentlicher Teil der ärztlichen Kunst. Was hält uns denn ab davon, ein gesundheitliches Ziel zu erreichen? Bei genauer Analyse sind es immer die 3 F, Faulheit, Feigheit, Fixation. Faulheit, dafür habe ich noch am ehesten Verständnis. Hier kann man am ehesten ganz rational mit dem Patienten verhandeln. Wenn du dir die Zähne nicht putzt , dann fangen sie an zu faulen. Wenn du zu faul bist Sport zu betreiben, dann wirst du dick und fett. Mit der Feigheit ist schon nicht mehr so einfach. Das spielt das Unterbewusste eine ganz große Rolle und da kann mit der Hypnose sehr viel bewegt werden. Fixstation ist das Schwerste. Diese Menschen sind vom Verstand her überzeugt, dass sie schon alles richtig machen und schon immer alles richtig gemacht haben. Hier reagiert zu stark der Verstand und hier trifft ein Satz des großen Psychiaters C.G. Jung zu: der Verstand ist der Satan des Gehirns.  Der Verstand hat ein Arbeitsvermögen von ca. 240 Millionen Bits/s und leistet in seiner Gesamtheit 420 Milliarden Bits/s. Konsequenz: Verstand ausschalten, Gehirn einschalten. Das geht mit Hypnose. Was für Krankheiten und Zustände können mit Hypnose  behandelt werden? Eigentlich alles.

Ausgeschlossen sind Menschen mit schweren Depressionen und Erkrankungen an Schizophrenie.

Sucht- / Raucher-Entwöhnung

Psychoanalyse & Beratung

Psychoanalyse und Beratung

Nahezu ein jeder kennt die Psychoanalyse von Freud. Richtig durchgeführt nach Freuds Vorstellungen ist es ein völlig unwirtschaftliches Unternehmen. Eine Psychoanalyse dauert nach seinen Vorstellungen jahrelang. Ob etwas dabei herauskommt, das bleibt dann immer noch die große Frage.

Ich sehe die Sache erfolgsorientiert und ökonomisch. Am ehesten kommt man der Sache auf den Grund, wenn man die Methode der ärztlichen Osteopathie, als Ganzheitsmethode, zur praktischen Anwendung bringt. Definition der Osteopathie:" Osteopathie ist medizinische Wissenschaft und Philosophie in der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen des Zusammenspiels von Muskeln, Nerven und Knochen unter Berücksichtigung der psychosozialen Situation."

Dabei spielt der Begriff der Bioenergie eine ganz erhebliche Rolle. Der Mensch ist dazu in der Lage seine Bioenergie zu erhalten, zu vermehren oder sie zu verschleudern.

Dazu habe ich einen einfachen Fragebogen entwickelt mit einer Skalierung von 1-10.

Aus der Analyse kann ich ein Psychogramm entwickeln.

Zur Analyse benötige ich die Beantwortung von fünf Fragen:

  1. Wie hoch ist Dein Selbstwertgefühl
  2. Wie stark sind Deine negativen Gedanken
  3. Wo stehst Du auf der Depressionsskala
  4. Wie ist Dein Faktor Angst
  5. Wie ist Dein Faktor Schuld

Aus den Antworten kann ich bereits genügende Schlüsse ziehen.

Wie das genau geht, weiß ich, verate ich aber nicht. Kleines Geheimnis.

Ernährungsberatung

Man kann im Grunde genommen nur an drei Schrauben drehen, um einem Satz von Ashley Montagu gerecht zu werden: das größte Glück des Menschen ist es jung zu sterben, aber so spät wie möglich.

Diese drei Schrauben sind: Ernährung, Bewegung und Lebensstil oder Lebensordnung.

In Deutschland ist es so, dass der Markt regelrecht überschwemmt ist mit einer Menge von Büchern über die Ernährung. Jeder, der mit Messer und Gabel essen kann, glaubt, sich mit der Ernährung auszukennen.

Ich orientiere mich an denen, die Erfolg haben. Dazu einige Fakten.

Die Menschen in den Mittelmeerländern haben bedeutend weniger Herzinfarkt, Schlaganfall und Stoffwechselerkrankungen. In Zahlen: wir haben in Deutschland 240 % mehr Herzinfarkte als die Franzosen, die Polen liegen mit 350 % darüber. Die Letten sind Weltmeister im Herzinfarkt, sie haben 600 % mehr als die Franzosen.

Mit Schlaganfall und Diabetes mellitus sehen wir ähnliche Zahlen.

Des Rätsels Lösung liegt offensichtlich in mehreren Gründen:

  • Wenig Kohlenhydrate und kaum Fett sind die eine Option. Am Olivenöl und der guten Butter sollte man allerdings nicht sparen.
  • Das zweite ist, wann sollte man essen? Die Hauptmahlzeit sollte auf den Abend gelegt werden. Das ist für viele eine harte Nuss. Das war”s auch für mich gewesen. Ca. im Jahre 2000 habe ich das Mittagessen auf den Abend gelegt. Oh je. Ein Vierteljahr habe ich gelitten. Jetzt ist alles bestens, ich freue mich jeden Tag, wenn ich von 7:00 Uhr morgens bis 19:00 Uhr abends in der Praxis war, auf eine schöne gepflegte Mahlzeit, die ich in aller Ruhe und langsam zu mir nehmen kann. Tagsüber ist der Mensch von der Biologie gar nicht bereit, eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen. Es heißt nicht umsonst: ein voller Bauch studiert nicht gern.
  • Das dritte ist, wie sollte man essen. Ganz langsam. Vor kurzem war ein neuer Patient bei mir in der Sprechstunde. Von ihm hörte ich eine sehr kurze und originelle Stellungnahme zu Ernährung. Er sei als Rechtsanwalt vier Monate für seine Firma in Paris gewesen und da lief das mit dem Essen folgendermaßen ab: morgens ein Croissant mit einer Tasse Kaffee, mittags ein Croissant mit einer Tasse Kaffee im Gehen, abends saß man 2 h zusammen und aß. Seine Bemerkung: Dr., ich komme aus dem Odenwald, die Kühe dort kauen schneller als die Franzosen." Natürlich trinken die Franzosen immer Wein zum Essen, aber ganz langsam.

Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass es allgemeine Richtlinien für eine optimale Ernährung gibt. Aber jeder Mensch braucht eine individuelle Ausrichtung. Dazu gehört eine individuelle Beratung.

Lebensstil-Beratung

Vor ein paar Jahren war ich auf einem Symposion in der Universitätsklinik in Heidelberg. Das Thema war: "Welche medizinischen Leistungen können wir guten Gewissens den Patienten neben den Kassenleistungen anbieten?"

Wir waren 50 Ärzte und haben drei PIN Wände mit zusätzlichen Leistungen aufgelistet, Gabe von Vitaminen, Bio Resonanztherapie, Sauerstoff Therapie usw. Nach einer genauen Analyse mussten wir leider alle Leistungen als unwirksam streichen. Übrig blieben nur die Leistungen, die mit einer Änderung des Lebensstils einhergingen.

Das sind wieder einmal nur die drei Faktoren: Ernährung, Bewegung und Lebensordnung.

Weiterbildung

First Leadership

Jeder Trainer und Kursleiter, ebenso der betreuende Arzt, verrichten einerseits ihre Arbeit, andererseits sind sie Manager, Psychologen und ein guter Freund. First Leadership kann man in Teilbereiche gliedern:

  • Kommunikation als Medium des Führens. Ziele anstreben und erreichen. Das ist ungemein wichtig. Mit den Mitgliedern müssen ständig Ziele angestrebt werden. Die Ziele können sehr unterschiedlich sein. Die Summation der Ziele im Einzelnen ist jedoch in der Regel recht einfach zu gliedern: Gewichtsabnahme, Muskelzuwachs, Stabilisierung der Wirbelsäule, Verbesserung des Stoffwechsels, Minderung von Erkrankungen oder Vermeidung. Das trifft auf den Diabetes mellitus zu, Asthma bronchiale, den Bluthochdruck, Immunerkrankungen, bösartiger Erkrankungen usw. wie diese Ziele gesetzt und kontrolliert werden. Im sportmedizinischen Teil dieser Weiterbildung später.
  • Teambildung, das ist etwas äußerst wichtiges. Wir sind hier eine Gemeinschaft von gleichwertigen Menschen, die sich untereinander achten, die sich helfen. Derjenige mit weniger Erfahrung brauchte nicht zu dem mit mehr Erfahrung aufschauen und der mit mehr Erfahrung sollte nicht auf den mit weniger Erfahrung herab schauen. Wir sollten stolz darauf sein geben und nehmen zu dürfen. So ist es eigentlich klar, dass sich alle duzen, dazu gehöre auch ich als Arzt.
  • Die Position der Führungskraft ist auch wichtig. Sie steht nicht über den Trainierenden, sondern ist als gleichrangig anzusehen. Auch hier ist das freudige Geben und Nehmen von großer Bedeutung.
  • Teamleiter und Teammitglied sind ebenfalls ein wichtiges Thema. Michele ist eindeutig der sportliche Leiter. Er wird in freundschaftlicher Weise sein Wissen den  anderen Mitarbeitern weitergeben, das gleiche trifft ebenso für mich als Arzt zu.
  • Führungsstil: Es ist hier die ganz große Frage, wer führt wen? Jeder der Mitarbeiter hat etwas Einzigartiges aufzuweisen, von dem der andere partizipieren sollte. Von oben herab oder von unten herauf, das gibt es bei uns nicht.
  • Motivation, was ist das eigentlich? Der Grundstamm dieses Wortes bedeutet Bewegung. Wir sollten innerlich und äußerlich immer in Bewegung bleiben. Ich zitiere einmal einen Satz unseres ehemaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer: "Was stört mich mein Geschwätz von gestern, mich kann keiner daran hindern heute klüger geworden zu sein." Das bedeutet für uns, in uns steckt eine ständige Kraft, etwas vorwärts zu bringen. Das ist ein Teil unserer Psychologie, sofern sie gesund ist. Dazu schweife ich etwas ab ganz kurz in die Freud` sche Trieblehre. Es gibt nur drei Grundtriebe: Oraler Trieb darunter versteht man alles, was man haben möchte (Schuhe, Handtaschen, mein Haus, mein Auto, mein Kleid und natürlich mein gutes Essen). Der zweite Trieb ist die Sexualität. Darunter ist im tieferen Sinne alles gemeint, was durchdrungen wird oder was in einen eindringt: Ein Musikstück, Kunst, die wunderschöne Natur, ein Partner. Der dritte Trieb ist der Erfolg. Erfolg bedeutet, sich von einem Punkt A zu einem Punkt B zu bewegen. Die Inhalte der Erfolge können sehr unterschiedlich sein: Der Pfarrer zählt den Erfolg an der Anzahl der Schäfchen in der Kirche, für den Sportler ist die Sprunghöhe, die Zeit oder die Weite das Kriterium des Erfolges, für den Trainer oder Kursleiter die Zufriedenheit der Mitglieder, die Anzahl der geschriebenen Vereinbarungen usw.
  • Empowerment: Der Begriff sei erwähnt, weil er sehr modisch ist. Er bedeutet, dass der Mensch aus sich heraus seine in ihm wohnende Kraft schöpft. Es bedeutet, dass Strategien und Maßnahmen zur Anwendung kommen, die den Grad an Autonomie, Selbstbestimmung im Leben von Menschen oder Gemeinschaften erhöhen und es ihnen ermöglichen ihre Interessen und die der Gemeinschaft eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten. Dazu gehört Steigerung der Motivation, Steigerung der eigenen Fähigkeiten, Eingliederung in flache Hierarchien, Entscheidungsfreudigkeit zu erhöhen, mehr Verantwortung zu übernehmen, ständiges Lernen und Steigerung der eigenen Zufriedenheit.

Der psychologische Aspekt des Trainings

Ich erlebe es, dass Patienten, teilweise auf mein Anraten hin, im Borngarten mit dem Fitnesstraining beginnen. Oftmals kommen Sie nach 14 Tagen und berichten euphorisch, dass es Ihnen bereits deutlich besser geht. Eigentlich, wenn man diese 14 Tage Training nur von der biochemischen und physiologischen Warte aus betrachtet, kann noch gar keine Besserung eingetreten sein. Denken wir uns doch einmal herein in die Situation eines Menschen, der keinen Sport betreibt. Er merkt, wie sein Körper im Verlaufe der vielen Jahre immer schwächer wird. Das geht mit einer Minderung des Selbstwertgefühls einher. Er hat ein schlechtes Gewissen und er hat eine innere Ahnung, die mit einer großen Anzahl negativer Gedanken einhergeht. Er wird eher ein depressives Stimmungsbild haben. Er entwickelt Schuldgefühle, weil er nichts für sich tut und es entstehen unterbewusst Angstgefühle, dass er erkranken könnte. Mit dem Beginn des Trainings ändern sich für den Menschen schlagartig viele Sachen.

Was ist nach 14 Tagen geschehen?

  • Das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl ist gestiegen.
  • Das Körpergefühl hat sich verbessert.
  • Er fühlt die soziale Kompetenz im Fitnesszentrum.
  • Er spürt den Ausgleich vom Stress am Arbeitsplatz.
  • Die Angstgefühle werden gemindert-ich tue jetzt etwas für mich.
  • Viele Schuldgefühle fallen schlagartig weg, denn durch mein Training habe ich schon Schuld beseitigt.
  • Die negativen Gedanken werden reduziert.

Diese Summation an psychologischen Aspekten ist ein erheblicher Teil, der zu einer subjektiven Besserung beiträgt. Aber es hat sich auch bereits etwas Objektives gebessert: das vegetative Nervensystem reagiert bereits binnen einer Woche mit Verbesserung. An dieser Stelle sollte aber auch einmal der biochemische Aspekt der Psyche erläutert werden. Kein Sport, der Arbeitsplatz, Ärger in der Familie führen in der Regel zu einer Anhäufung von Stressfaktoren. Das bedeutet, dass im Gehirn die Substanzen Nor- Adrenalin und Cortisol vermehrt gebildet werden, was einen katabolen Effekt bedeutet und einhergeht mit depressiven Gedanken und Muskelverspannungen. Diese Korrelation ist mittlerweile eindeutig nachgewiesen. Was beim Sport passiert, ist oben verbal mit den Punkten von -Selbstbewusstsein bis positive Gedanken- erklärt. Biochemisch bedeutet es, dass durch Sport im Gehirn vermehrt Opioide produziert und im Frontalhirn vermehrt das Glückshormon Serotonin zu finden ist. Diese biochemischen Veränderungen im Gehirn verursachen in verschiedenen Arealen des Ur- Hirns positive Reaktionen. In den so genannten Amygdala erfolgt eine positive emotionale Konditionierung. Im Mesolymbischen Systen findet die Belohnung statt. In den Basalganglien werden die Gewohnheiten geprägt. Deshalb ist das regelmäßige Training so wichtig.

Noch ein paar Worte zu den einzelnen Substanzen:

  • Serotonin ist nicht nur das Glückshormon, sondern es führt auch zur Selbstberuhigung.
  • Opiode erzeugen Selbstberuhigung, Lust und Freude.
  • Wenn zwei zusammen das Gleiche gerne tun, erfolgt die Produktion von Oxytocin, das Bindungs- Hormon, was zur Erhöhung der Opiode und Serotonin führt und zur Reduktion von Cortisol und Noradrenalin.

Wer es nicht schafft auf natürliche Art und Weise, wie z.B. Sport, zu einer Erhöhung von Opioden und Serotonin zu kommen, der versucht es mit Ersatzmethoden um Belohnung, Erfolg oder einen Kick zu bekommen. Dazu muss zunächst einmal Dopamin ausgeschüttet werden, was zum Beispiel durch das Springen von einem hohen Turm an ein Gummiseil gebunden erfolgen kann. Der Weg ist nicht gerade optimal. Oder man schießt sich den Stoff gleich mit der Nadel in die Vene oder nimmt ein bisschen weißes Pulver oder ähnliche Medikamente.

Ich möchte hier noch etwas voraus schicken: Professionell im Fitness tätige Personen haben einmal eine Analyse angestellt, wie viel Zeit vergeht von Überlegungen mit Sport zu beginnen bis zum eigentlichen Beginn. In der Regel sind das sechs Monate. Es kommt jetzt dieser Grübler noch unsicher ins Fitnesszentrum und wird von einem äußerst freundlichen Trainer empfangen, der zunächst einmal eine Analyse der Wünsche des Neulings vornimmt:

  • Ich möchte eine bessere Figur haben.
  • Meine Wirbelsäule schmerzt, zeige, was ich hier tun kann, damit die Schmerzen weniger werden.
  • Meine Stoffwechselwerte stimmen nicht, dass Cholesterin ist zu hoch, der Blutzucker, kann ich hier etwas verändern?
  • Ich habe Bluthochdruck oder Asthma bronchiale oder Diabetes mellitus oder…………, kann ich hier etwas verbessern?

Sarkopenie

97 % der Energie eines Menschen werden erzeugt durch das Verbrennen von ATP zu ADP. In den Muskelzellen wird nun in den Mitochondrien das verbrannte ADP zu ATP recycelt und somit steht wieder genügend Energie zur Verfügung. Das geht aber nur, wenn genügend Mitochondrien vorhanden sind. Leider geht der Lebensweg von vielen Menschen in die Richtung eines Schwundes von Mitochondrien. Wenn die Mitochondrien einmal eine Untergrenze erreicht haben, dann haben wir das Stadium der Sarkopenie erreicht. Der Mensch ist nur noch bettlägerig und 24 h auf eine fremde Hilfe angewiesen. Eine Neubildung von Mitochondrien ist dann nicht mehr möglich. Das sollte auf keinen Fall eintreten. Durch geeignete Maßnahmen wie Ernährung, Bewegung und Ordnung können die Mitochondrien in einer genügenden Anzahl erhalten werden. Wie das verhindert werden kann, dazu haben wir als Team die notwendige Kompetenz.

Zitat von Ashley Montagu: „The goal of life is to die young, but as late as possible.”

Sicheres Training

Deshalb macht es Sinn am Anfang einen Sport- Check up durchzuführen. Dieser Test sollte enthalten:

  • Eine Laboruntersuchung (Kassenleistung)Ein Ruhe EKG (Kassenleistung)
  • Eine Sportergometrie (keine Kassenleistung, Kosten 60 €, wird aber von den meisten Krankenkassen per Kostenerstattung zurückerstattet)

Zusätzlich sinnvolle Leistungen wären:

  • Eine Bio Impedanz Analyse (Messung des Anteils von Fett, Wasser und Eiweiß) (keine Kassenleistung-Kosten 25 €)
  • ABI Index (Messung der Verkalkung der Blutgefäße (keine Kassenleistung-Kosten 20 €)

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Zuständige Kammer:
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3.2 Im Rahmen der berechtigten Interessen (Art. 6 Abs. 1 f) DSGVO)
Soweit erforderlich, verarbeitet die PVS Südwest GmbH auch in eigener Verantwortung Daten zur Wahrung berechtigter Interessen, die über die Erfüllung der Abrechnung hinausgehen. Ein Beispiel dafür ist:
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3.3 Aufgrund Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 a)/Art. 9 Abs. 2 a) DSGVO)
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3.4 Aufgrund gesetzlicher Vorgaben (Art. 6 Abs. 1 c) i.V.m. Art. 9 Abs. 2 h) DSGVO)
Zudem unterliegen wir als verantwortliche Stelle, wie auch Ihre Ärztin/ Ihr Arzt, gesetzlichen Vor- gaben, aus der sich eine Pflicht zur Verarbeitung und Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten ergeben kann.

4. Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?
Sowohl die PVS, als auch Ihre Ärztin/Ihr Arzt unterliegen bezüglich Ihrer Gesundheitsdaten ge- setzlichen Aufbewahrungspflichten. Für allgemeine Behandlungen, Rechnungen usw. betragen diese 10 Jahre. Zudem kann ein berechtigtes Interesse bestehen, beispielsweise zur Abwehr eventu- eller Schadensersatzansprüche, Ihre Daten auch länger zu speichern.

5. Wer hat Zugriff auf die personenbezogenen Daten?
Für die Sicherheit Ihrer Daten trägt die Ärztin/der Arzt in der Praxis die Verantwortung. Bezüglich der Daten der Abrechnung der ärztlichen Leistungen, die bei der PVS Südwest GmbH erfolgt, ha- ben bei der PVS Südwest GmbH ausschließlich diejenigen Mitarbeiter Zugriff auf Ihre Daten, die diese zur Erfüllung des Zwecks benötigen. Im Rahmen technischer Wartungsarbeit können auch IT-Berater oder IT-Sicherheitsbeauftragte mit Ihren Daten in Kontakt kommen. Deshalb haben wir auch diese vertraglich auf die ärztliche Schweigepflicht verpflichtet. Ebenso ist auch unser Reini- gungsservice zur Geheimhaltung verpflichtet.
5.1 Abrechnungen
Die Weiterleitung von Daten zu Abrechnungszwecken an die PVS Südwest GmbH erfolgt über eine verschlüsselte Schnittstelle zwischen Praxis und der PVS. Hinsichtlich der privatärztlichen Abrechnung arbeiten Ihre Ärztin/Ihr Arzt und die PVS Südwest GmbH gem. Art. 26 DSGVO als gemeinsam für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die jedoch gegenseitig nicht weisungsge- bunden sind. Die gemeinsam Verantwortlichen unterliegen alle der ärztlichen Schweigepflicht gem. § 203 Strafgesetzbuch (StGB).Ihre Rechte als Betroffener können Sie hinsichtlich der Abrechnungen gemäß Art. 26 Abs. 3 DSGVO sowohl gegenüber Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, als auch gegenüber der PVS Südwest GmbH direkt geltend machen.

6. Werden meine Daten an ein Drittland übermittelt?
Es werden keine Patientendaten an ein Drittland außerhalb der EU übermittelt.

7. Findet eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling statt?
Nein, ein sog. „Profiling“ oder ein automatisches Entscheidungsfindungsverfahren findet weder zur Begründung, noch zur Durchführung des Behandlungsvertrages statt.

8. Betroffenenrechte
Sie haben das Recht, über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten Auskunft zu erhalten. Auch können Sie die Berichtigung unrichtiger Daten verlangen. Darüber hinaus steht Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf Löschung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit zu.Anliegen zum Datenschutz richten Sie bitte – soweit sie die Verarbeitung von Daten in gemeinsa- mer Verantwortung betreffen – unmittelbar an den Datenschutzbeauftragten der PVS Südwest GmbH
E-Mail: oder Fax: 0621-1645370

9. Widerspruchsrecht
Im gesetzlichen Rahmen steht Ihnen ein Widerspruchsrecht gegen Datenverarbeitungen zu, welche auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 e) oder f) DSGVO erfolgt.

10. Erteilung der Information nach Art. 13 DSGVO
Ihre Ärztin/Ihr Arzt erteilt die Informationen zu den Betroffenenrechten gemäß Art. 13 DSGVO durch Aushändigung eines Formulars an den Patienten. Dieser bestätigt durch seine Unterschrift oder in anderer geeigneter Weise, dass ihm die zuvor dargestellten Betroffenenrechte zur Kenntnis gebracht wurden. Das Original wird zu Dokumentationszwecken zur Patientenakte genommen.

11. Datenschutz-Folgenabschätzung
Sollte hinsichtlich abrechnungsrelevanter Daten die Durchführung einer Datenschutzfolgenab- schätzung erforderlich sein, so ist der Datenschutzbeauftragte der PVS Südwest GmbH zuständig.

12. Beschwerden
Sie haben ferner das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu be- schweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.Die Kontaktdaten der zuständigen Aufsichtsbehörde lauten:Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg Königstraße 10a
70173 Stuttgart
Telefon 0711/615541-0Telefax 0711/615541-15
E-Mail:
(Schutzbedürftige Daten sollten nicht unverschlüsselt per E-Mail oder via Telefax übertragen werden.)
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